Rom 2018

12. Oktober

Und wieder neigte sich die monatelange Vorbereitung dem Ende: denn endlich stand die Abreise an. Um uns allen die Anreise zum Flughafen zu erleichtern, sind wir standesgemäß mit einem Reisebus gefahren. Allerdings schon um 3:30 Uhr, da unser Flug nach Rom für 6:30 Uhr angesetzt war. Daher musste auch der obligatorische Abstecher in´s "Air Bräu" ausfallen.

Planmäßig ging es dann mit der LH1840 los.

Nach gut eineinhalb Stunden waren wir auch schon in Rom. Anschließend Transfer zu unserer Unterkunft "Casa Santa Maria, Patrona della Baviera" - dem Begegnungszentrum der Erzdiözese München und Freisung in Rom, Zimmerbezug und ein erster Imbiss über den Dächern Roms.

Anschließend ging es in die Innenstadt und zu den ersten touristischen Zielen: Piazza Navona, Pantheon, Trevi-Brunnen und Spanische Treppe.

Zurück in der "Casa Santa Maria" erwartete uns unser Tourguide, der uns in den nächsten Tagen begleiten würde. Es folgte ein Vortrag über die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle, da in selbigen keine externen Führungen erlaubt sind.

Abends ging es dann in die Museen. Normalerweise schließen die Museen bereits früher, aber unsere guten Kontakte machten es möglich, dass wir uns bis fast 22 Uhr umschauen konnten und als ersten Höhepunkt lange Zeit in der Sixtinischen Kapelle verweilen konnten.

Nach dem anschließenden Abendessen ließen wir den ersten Tag spät in der Nacht auf unserer Dachterrasse ausklingen. 

 

 

13. Oktober

Heute gab´s viele alte Steine. Doch bevor es zu den historischen Orten ging, erfuhren wir in einer 3D Show die Entstehungsgeschichte Roms. "Welcome to Rome" heißt übrigens die Show, welche sehr empfehlenswert ist.

Nach einer kurzen Information über die Piazza Navona ging es vorbei am Pantheon auf den Kapitolinischen Hügel vom welchem man einen grandiosen Blick über das Forum Romanum hat. Vorbei an den Kaiserforen gingen wir weiter zum Kolosseum und erfuhren dort von der Baugeschichte. Nach einer ausführlichen Siesta ging es spät abends in das leere Kolosseum. Dort wurde uns auf eindrucksvoller Weise gezeigt, wie ein damaliger Gladiatorenkampf vonstatten ging.

 

 

14. Oktober

Der Sonntag in Rom stand im Zeichen von sieben Heiligsprechungen. Papst Franziskus feierte auf dem Petersplatz einen Gottesdienst mit gut 100.000 Menschen. Wir wohnten der Feier bei und waren sehr beeindruckt wie eine solche Großveranstaltung reibungslos ablaufen kann.

Da Rom an diesem Tag sehr voll war, fuhren wir mit der Bahn in den Vorort Arrica. Dort steht unter anderem der Chigi Palast. Neben den Sehenswürdigkeiten war ein Hauptgrund des Besuchs eine kulinarische Köstlichkeit Namens "Porchetta", was eine Art Spanferkel ist. Gut gelaunt und noch besser gegessen, ging es wieder spät abends zurück zu unserer Unterkunft, wo ein kurzes oder langes zusammen sitzen auf der Dachterrasse bereits zur Tradition gehörte.

15. Oktober

Heute ging es in den Vatikan. Eindrucksvoll bekannt von gestern waren uns ja bereits der Peterplatz mir seinen 284 Kolonnaden. In der Basilika Sankt Peter (Petersdom genannt) wurden wir wieder durch unseren Guide auf viele Besonderheiten der Kirche aufmerksam gemacht. Die Größe ist schier unfassbar. Nach einem Rundgang durch die Kirche ging es zu den Papstgräbern und für einige in die Sakristei und Schatzkammer.

Von vielen Postkarten ist der Ausblick von der Kuppel des Petersdom bekannt. Diesen haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn der Aufstieg schwerer war als vielleicht vermutet. Aber der Ausblick entlohnt für vieles.

Zum Abschluss des Tages ging es mit der Straßenbahn zum größten römischen Friedhof. Sicher etwas außergewöhnlich aber auch hier wurde uns wieder eindrucksvoll vor Augen geführt, wie geschichtsreich Rom ist.

 

 

16. Oktober

Nur für wenige Besucher ist es möglich die Vatikanischen Gärten zu besichtigen. Für uns wurden allerdings die Pforten geöffnet. Gut 2 Stunden konnten wir auf den vielverzweigten Wegen einen kleinen Überblick über die gut 22 Hektar Garten verschaffen. Dabei ging es nicht nur am Helikopterlandeplatz vorbei, welcher übrigens auch für Landungen von Rettungshubschraubern genutzt wird, sondern auch an der Lourdes-Grotte und dem Ruhesitz von Papst Benedikt XVI.

Am Nachmittag stand sicher einer der Höhepunkte unserer Reise auf dem Programm: der Besuch der "Corpo dei vigili del fuoco dello Stato della Città del Vaticano" - der Feuerwehr des Vatikan. Ein herzlicher Empfang wurde uns bereitet und einiges über die Ausbildung und Einsätze erzählt. Zu gut 500 Einsätzen werden die Kameraden alarmiert und das nicht nur im Vatikan sondern auch auf italienischen Staatsgebiet in Rom. Nach Besichtigung der Fahrzeuge tauschten wir unsere Gastgeschenke aus und vereinbarten einen Gegenbesuch für nächstes Jahr in München.

Leider war dies schon unser letzter ganzer Tag in Rom uns so ging es zum gemeinsamen Abschlussessen in ein Restaurant direkt am "Passetto di Borgo" - dem mittelalterlichen Fluchtgang, der vom Vatikan zur Engelsburg führt.

 

 

17. Oktober

Am letzten Tag stand wieder ein Höhepunkt auf dem Programm. Wir nahmen an der Generalaudienz von Papst Franziskus teil. Dank unserer guten Kontakte erhielten wir Karten für besondere Plätze ganz in der Nähe des Papstes. Unseren 1. und 2. Vorständen Florian Wimmer und Sebastian Fichtl wurde die besondere Ehre einer persönlichen Begegnung mit dem Heiligen Vater zu Teil. Nach einem kurzen Austausch übergaben wir dem Papst einen Feuerwehrhelm und baten ihn um Segnung unserer Feuerwehr und eines Fahnenbandes, welches uns ab sofort begleitet.

Nach der Begegnung ging es für alle wieder zurück zu unserer Unterkunft, wo wir durch die drei Hausschwestern liebevoll verabschiedet wurden.

Am Flughafen vom Rom angekommen ging es für uns leider schon wieder zurück nach München.

Ein herzliches Vergelt´s Gott

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

an dieser Stelle sei ein herzliches Dankeschön an die Personen gerichtet, welche mich bei der Planung unseres Vereinsausfluges unterstützt haben.

Die Teilnahme an der Generalaudienz wurde uns durch Seine Exzellenz, dem Hochwürdigsten Herrn Erzbischof Georg Gänswein, zugesagt.

Die Generalaudienz wäre ohne die Fürsprache Seiner Exzellenz, dem Hochwürdigsten Herrn Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg-Stolberg, nicht möglich gewesen.

Der Pilgerbrief, welcher uns vieles erst ermöglicht hat, wurde durch den Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Herrn Domkapitular Peter Beer ausgestellt.

Vor allem bedanke ich mich bei Herrn Andreas Huber und Frau Gabriela Haßler vom Ordinariat, welche mir mit viel Rat und Tat zur Seite standen.

Zu guter Letzt allen für´s mitfahren und bis zur nächsten Reise. Ich hoffe euch hat´s gefallen. Wir waren eine super Gruppe.

Euer Florian